
R d E - Revolution der Erben Hier sind sie: Die phantastischen Abenteuer der Thora, des goldenen Drachens und vieler Phantasiegestalten in einem Textrollenspiel der Extraklasse. Tritt ein in die Community der Fantasy und starte mit Deinen neuen Ideen das Abenteuer Deines Lebens... |
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| | 3 - Gefährliche Situationen | |
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| Autor | Nachricht |
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Mor'anh Im Volk aufgenommen

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Di 20 Dez 2011 - 18:21 | |
| Als sich alle um das Stammestotem versammelt hatten, erzählte Na’i ihnen von ihren Visionen: „... und dann sah ich in einem dunklen Wald viele weißgekleidete Krieger, die zusammen mit zwei kleinen Thora gegen viele große schwarze Wesen kämpften, die mich irritieren, denn sie hatten kein Karma. Dann kam mein Bruder dazu mit seinem Davlani Racho und nutzte die Schrecksekunde aus, um alle schwarze Wesen zu töten. Aber...“, Na’i verbarg ihr Gesicht mit den Händen, holte tief Luft und schaute wieder auf. „Aber die Wesen vergingen nicht so, was wir unter Sterben bezeichnen. Sie lösten sich auf. Einfach so. Ihr schlechtes und böses Karma war Stein geworden.“
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|  | | Jonal Landbeschützer

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Di 20 Dez 2011 - 19:06 | |
| Jonal horchte auf. „Stein geworden, sagst du?“
Er schaute Naiiro an und der nickte: „Da steht auch etwas davon im Buch der Legenden. Moment, ich habs gleich: Wenn Stein und Fleisch vermischen sich und werden zur Gefahr ... und so weiter.“
„Wir haben es nur gelesen, aber diesen Satz noch ausgeklammert von unseren Überlegungen“, fuhr Jonal weiter fort. „Hast du noch etwas gesehen?“
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Stirbt der Reiter, stirbt auch sein Drache ...
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|  | | Mor'anh Im Volk aufgenommen

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Di 20 Dez 2011 - 19:10 | |
| „Ja,“ flüstert Na’i ganz leise. „Eine riesige dunkle und schwarze Armee, begleitet von schwarzen Drachen und fürchterlichen Kreaturen, die aussahen, als kämen sie aus der Hölle.“
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|  | | Jonal Landbeschützer

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Di 20 Dez 2011 - 19:26 | |
| Naiiro starrte Jonal an: „Schwarze Drachen. Dämmert dir da was?“
„Ja!“ Jonal schlug sich mit der flachen Hand vor die Stirn. „Ahriman und seine schwarzen Drachen!“
Der Häuptling mischte sich ein: „Nicht ganz richtig, Jonal. Wir kennen Ahriman auch aus unseren Legenden. Und dort ist er der schwarze Fürst der Unterwelt. Er kennt die Zeit und er beherrscht sie. Er ist mal hier, dann in der Zukunft und dann in der Vergangenheit. Und er hat ein riesiges Heer, teils aus Lebenden, teils aus Toten. Und sie reiten wie du auf Drachen. Aber auf Drachen der Finsternis!“
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|  | | Mor'anh Im Volk aufgenommen

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Di 20 Dez 2011 - 19:37 | |
| Schweigend hatten alle der langen Erklärung des Häuptlings zugehört, bis Na’i leise sagte: „Aber das habe ich doch in meinen Visionen gesehen, Vater.“
„Ja, wie sie aussehen und ...“
„Nein, wie sie über uns kamen“, unterbrach Na’i den Häuptling. „Ich habe auch einen Jungen in der Zukunft gesehen, dessen Heimat von diesem schwarzen Heer vernichtet wurde.“
„Aber das hast du uns ja noch nicht erzählt“, fuhr ihr Vater sie an.
„Nun mal langsam mit den Pferden“, beruhigte der Alte die beiden. „Lasse doch Na’i in Ruhe erzählen. Da haben wir alle mehr davon.“
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|  | | Jonal Landbeschützer

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Di 20 Dez 2011 - 19:46 | |
| Naiiro räusperte sich. „Alllso!“ begann er bedächtig. „Also haben wir es hier mit einem Verrückten zu tun, der die Welt beherrschen will. Dass dieses ausgerechnet mit Drachen geschehen soll, behagt mir nun ganz und gar nicht.“
Jonal klopfte Naiiro freundschaftlich gegen die Flanken. „Mir auch nicht, mein Lieber, mir auch nicht. - Na’i, hast du noch mehr gesehen, ich meine: etwas, was darauf hindeuten könnte, wie wir so einen Kampf, denn darauf läuft es ja sicher hinaus, bestehen könnten? Tatsache ist ja auch, dass wir immer noch nicht wissen, wo Silberglanz steckt.“
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|  | | Mor'anh Im Volk aufgenommen

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Di 20 Dez 2011 - 19:57 | |
| „Doch, das weiß ich. Im Auge des Taifuns!“
„Auge des Taifuns?“ Der Alte starrte sie ungläubig an. „Sag Kind, was hat das zu bedeuten?!“
Na’i seufzt erschöpft. „Es ist der Kristallpalast des Bösen und hat die Form eines riesigen Diamanten. Und es ist das Zentrum der Macht, welches nur noch EINES FEHLT, UM ALLES ZU SEIN!!!“ Die letzten Worte hatte sie sehr zornig ausgesprochen und man merkte, dass sie fast am Ende war mit ihren Visionen. Helfende Hände sprangen herbei, als sie von ihrem Platz kippte.
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|  | | Jonal Landbeschützer

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Di 20 Dez 2011 - 20:08 | |
| Jonal war auch gleich zur Stelle, um mit anzufassen. Er mochte sie sehr und es tat ihm unendlich leid, dass er nicht bei ihr bleiben konnte. Denn sein Entschluß war zwar eben erst gefasst, aber stand trotzdem schon fest. Er brauchte nur auf Naiiro’s Gedankengänge zu hören und ihm in die Augen blicken, dann wusste er alles: Na’i hatte sich verausgabt. Und hatte trotzdem Schlüsselworte genannt. Das Zentrum der Macht. Der Kristall. Es kam ihnen verdächtig bekannt vor. Fehlte nur noch das Amulett.
„Wir wissen jetzt genug“, meinte Jonal dann wie beiläufig und stand auf. „Naiiro und ich werden uns jetzt wieder auf die Reise machen. Wir wollen nämlich noch zu Ronel und Minto.“
Trotz vieler Beteuerungen, sie wären willkommen und könnten doch über Nacht bleiben, lehnten beide dankend ab, verabschiedeten sich, wobei sie versprachen, so schnell wie möglich zurück zu kommen, und flogen ab.
„Du Naiiro, dass mit dem Amulett hat sie wohlweislich nicht erwähnt. Oder?“
„Denke ich auch. Aber sie wusste, dass wir es wissen.“
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|  | | Ronel Meister

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Mi 28 Dez 2011 - 16:33 | |
| Antworten
„Nun.“ begann Ronel, „Du erzählst da etwas von schwarzen Drachen aus Visionen deiner Schwester . Ich hoffe, die haben nichts mit denen von damals, aus den ersten Kriegen gemein. Die sind - beziehungsweise waren – schreckliche Kreaturen. Wir konnten sie damals gerade noch so davor aufhalten alles zu zerstören und sich den Platz von den Völkern auf Almoria zu eigen zu machen.“, er schaute kurz auf die Tischplatte, an dessen Tisch er und die anderen gerade saßen. „Ich.“, Ronel machte eine knappe Pause und schaute dann wieder zu Mor'anh, „Ich wollte diese Ereignisse vergessen - dies konnte ich aber nie. Die Momente als Abenteurer war die aufregendste Zeit in meinem Leben und ich kann sie jetzt endlich wiederholen. Aber das tut hier jetzt nichts zur Sache. Der Sand ist wirklich merkwürdig. Den habe ich in ganz Thoranien noch nicht gesehen. Die Strände hier im Land sind aus Sauberen weißen Sand. Dieser jedoch wirkt schon leicht grau bis schwarz. Minto, du beschäftigst dich doch immer mit der Natur. Weißt du da mehr?“
Minto nahm den Sand in die Hand und überlegte. „Hmmm. Schwarzer Sand entsteht meistens durch Vulkane. Ich muss mich entschuldigen, denn ich habe mich vielleicht geirrt. In Thoranien gibt es doch so ein ähnlichen schwarzen Sand. Nur nicht hier auf dem Festland. Auf Jutha, einer der südlichen Inseln unseres Landes, wo auch mein Onkel Frhei wohnt, gibt es schwarze Strände, die durch den erloschenden Vulkan Kathnyn entstanden sind. Ich würde jetzt annehmen das der Sand vielleicht aus Vulkangestein besteht.“
„Da frage ich mich aber, wie soll dieser Sand hier hingekommen sein?“ wunderte sich Ronel. „Hier muss es doch noch einen Vulkan geben. Welcher Vulkan war es in dem wir damals das Amulett geworfen hatten? Der wurde ja scheinbar auf keiner Karte markiert. Mor'anh, hast du zufällig einen auf deiner Reise gesehen? Oder was sogar noch wichtiger ist. Ist dir auch etwas merkwürdiges wie hier passiert? Ach, und das Buch. Es war irgendwann einfach so auf ein mal aus unerklärlichen Gründen verschwunden. Scheinbar sucht es sich seinen Besitzer selbst aus und es brauchte mich und Ronel nicht mehr. Dieses Buch ist nämlich kein normales Buch. Es wurde beziehungsweise wird nicht von Lebewesen unserer Welt geschrieben. Doch ist es aber mit ihr verbunden und noch nicht beendet.“
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Der einzige Groll, den man hier findet, ist der, den man selbst hegt.
Zuletzt von Ronel am Fr 2 März 2012 - 23:33 bearbeitet, insgesamt 4 mal bearbeitet |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Das Rätsel in der Bibliothek Mo 2 Jan 2012 - 12:02 | |
| Kira: Das Rätsel in der Bibliothek
Kira hatte seinen beiden Freunden alles erzählt, was er erlebt hatte, als plötzlich Ronel vorschlug, noch mal in die Bibliothek zu gehen, um zu sehen, ob das Buch der Legenden und Prophezeiungen noch da war. Kira war zwar erstaunt gewesen, dass Ronel Zweifel gehabt hatte, erklärte sich aber einverstanden. Unterwegs erklärte Ronel ihm dann, dass das Buch ein selbstständiges Buch wäre und dahin ging, wo es gerade Lust dazu hatte. Aber Kira hatte das ungläubige Kopfschütteln inzwischen aufgegeben, denn er hatte schon viel unwahrscheinlichere Dinge erlebt.
Während sie so erzählend und sogar lachend zur Bibliothek liefen, fiel ihnen nicht auf, dass hinter ihnen am Wegesrand neue Gestalten auftauchten. Sie erschienen aus dem Nichts und waren von einer auf die andere Sekunde da. Sie bewegten sich nicht. Konnten sie auch nicht, denn sie waren aus grauem Stein und ihre Gesichter ähnelten teuflischen Fratzen. Sie blieben am Wegesrand stehen und bildeten langsam eine Allee.
Die Empfangsdame wunderte sich, als Kira und seine Freunde die Bibliothek betraten. Denn sie wusste noch genau, dass beim letzten Besuch drei Jungen hinein, aber nur zwei hinaus gelaufen waren. Und jetzt wollten diese drei Jungen schon wieder rein, obwohl einer der drei noch drinnen sein musste. Energisch trat sie ihnen entgegen. „Du!“ Zornig über den Brillenrand schauend zeigte sie augenfunkelnd mit dem Finger auf Kira. „Wieso kannst du zweimal kommen, aber kein einziges Mal gehen!?“
Kira zuckte zusammen und wich einen Schritt zurück. „Ich ... äh ... also ...“, stammelte er und atmete erleichtert auf, als Ronel die Erklärung übernahm. „Das war so:“, begann er gestenreich. „Als wir uns informiert hatten, sind wir alle drei hinausgelaufen. Aber weil das so eine Aufregung hier drinnen war, entstand ein totaaales Durcheinander. Und in diesem Durcheinander wollten uns viele Menschen hinterher. Und es bildete sich ein Stau am Eingang, was sie vielleicht nicht bemerkt haben, weil sie ja die Bücher abstempeln mussten, welche jetzt in ziemlich großer Zahl auf ihrer Theke lagen. Und bei diesem Durcheinander haben sie unseren Freund sicher nicht gesehen, wie er seitwärts aus der Tür rannte. Habe ich recht?“
Kira zwinkerte erstaunt angesichts der langen Ausrede von Ronel; denn so kannte er seinen Freund noch nicht. Aber auch die Empfangsdame war beeindruckt. Als dann noch Ronel sein freundlichstes Lächeln aufsetzte, zuckte sie nur leicht mit den Schultern, drehte sich mit den Worten „Oja, das kann passieren.“ um und lief zu ihrem Platz zurück. Erst später, als sie ihre Brille wieder zurecht rückte, dachte sie: „Aufregung? Aber hier war doch überhaupt keine Aufregung!“
Kira und die beiden Thora rannten unterdessen die Treppen wieder hoch und runter, bis sie wieder in den Raum der Geschichte kamen. Dort blieben sie abrupt stehen, denn vor ihnen auf dem Lesetisch lag aufgeklappt - das Buch der Legenden. Aufgeklappt mit der Seite, wo ein Gedicht geschrieben war.
Sofort stürzten sich die Drei auf das Buch und begannen zu lesen. Kira war als erster fertig und seufzte. „Aber das kenne ich doch alles“, meinte er und zuckte mit den Schultern. „Bis auf den Schluß“, fügte er aber noch schnell hinzu, als Minto ihn ungläubig anschaute.
„War es das, warum du davon sprachst, die Vergangenheit retten zu wollen?“ Minto schaute ihn durchdringend an. „Die Vergangenheit ist aber schon passiert. Da gibt es nichts mehr zu retten!“
„Doch. Bei Ahriman schon. Er ist zeitlos. Bei ihm ist es unwichtig, ob es in unserer oder vergangener oder zukünftiger Zeit geschieht. Bei ihm ist alles gleich.“
Ronel grübelte. „Das heißt also: Würde er meine Vorfahren in der Vergangenheit töten, würde ich gar nicht erst geboren werden und wäre – pffff – einfach weg.“ Er schnippte mit den Fingern und schaute ungläubig von einem zum anderen.
Kira nickte. „Und das müssen wir verhindern!“ Dann schaute er zu Boden und meinte leise: „Außerdem haben die schwarze Drachen mit ihren Reitern meine Eltern ermordet.“ Zornig hob er den Kopf wieder: „Und ich werde sie rächen!!!“
Ronel fasste Kira an der Schulter und schaute ihm ins Gesicht. „Du wirst nicht allein sein. Freunde sind füreinander da.“
Kira lächelte ihn dankbar an und spürte im gleichen Moment ein leichtes Vibrieren in seiner Hosentasche. Rasch holte er das Amulett heraus und klappte es auf. Ronel und Minto traten ängstlich einige Schritte zurück, kamen aber schnell wieder näher, als sie eine Stimme hörten. Und gleichzeitig sahen sie die winzige Erscheinung, die in dem Medaillon auftauchte.
„Hallo Silberglanz“, sagte Kira. „Wo bist du so lange gewesen?“
„Ich konnte nicht eher, weil er mich dauernd beobachtet, was ich mache“, kam die Antwort des Elben. „Aber ich mache es kurz: Ahriman hat Figuren aus der Allee befohlen, sich woanders hinzustellen. Wo, weiß ich noch nicht. Außerdem hat er die Reiter der schwarzen Drachen zu sich beordert. Ich habe das Gefühl, dass er einen Krieg plant.“
Die drei Freunde hatten staunend und schweigend zugehört. Ronel fasste sich als Erster: „Einen Krieg? Kann man den nicht verhindern?“
„Doch, kann man. Indem Kira ihm das Amulett gibt. Freiwillig.“
Kira starrte Silberglanz an. „Das Amulett hergeben? Nie und nimmer. Dann hätte Ahriman ja eine Macht, die grenzenlos ist!“
„Das ist zu befürchten. – Eine andere Möglichkeit wäre es, mich zu befreien!“
„Ja, aber ... wo steckst du!?“
Silberglanz kam nicht mehr dazu, eine Antwort zu geben. Denn ein Rauschen ertönte von draußen und kam schnell näher. Ein riesiger Schatten erschien im weit geöffneten Fenster, ergriff das Amulett mit spitzen Krallen und mit einem lauten „Kjaiiiii“ war Aysha wieder verschwunden.
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|  | | Mor'anh Im Volk aufgenommen

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Sa 14 Jan 2012 - 15:21 | |
| Mor’anh schaute Ronel und Minto nachdenklich an. Diese kleinen Männer waren erstaunlich, was allerdings auch schon Jonal & Naiiro erwähnt hatten. Hier saß ihm jemand gegenüber, der das Aussehen und das Gemüt eines friedlichen Dorfbewohners hatte, aber das Herz eines großen Kriegers.
„Die aufregendste Zeit im Leben ist immer ein Abenteuer, das Leben an sich ist ein Abenteuer.“ Mor’anh schmunzelte, wurde aber gleich wieder ernst: „Ja, mir ist unterwegs etwas passiert. Auf dieser Seite der Blauen Berge. Da war in dem Wald so eine hügelige Stelle mit einer unsichtbaren Macht, die Racho und mich an die Felswand drückte und fast zerquetschte. Als wir endlich loskamen, war die Macht ganz plötzlich wieder weg. Und noch etwas: Die katzenähnlichen Kreaturen zerfielen ja zu dem Sand, den Minto in den Händen hält. Also waren sie keine natürlichen Lebewesen, sondern Zauberwesen. Und davon hat Na’i auch was in ihren Visionen gesehen. Statuen, die aus dunkelgrauem, vielleicht sogar schwarzem Gestein bestanden. Und die lebendig wurden.“
Mor’anh machte eine kleine Pause und schaute Ronel und Minto abwechselnd an. „Wohnt ihr weit von hier entfernt?“ Dann zuckte er entschuldigend mit der Schulter. „Ich meine: Vielleicht ist das Buch ja wieder da...“
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|  | | Gast Gast

 | Thema: Ahriman’s Triumph Mi 1 Feb 2012 - 17:23 | |
| Schreiber Silas: Ahriman’s Triumph
Ich drehe mich um, als ich den letzten Satz geschrieben habe und schaue Kira entsetzt an. Dieser hatte die ganze Zeit hinter mir gestanden, meine Tipperei verfolgt und macht jetzt ein so entschlossenes Gesicht, dass ich unmittelbar die vor uns liegende Gefahr spüre.
„Und ... wo hat Aysha das Amulett hingebracht?“ frage ich.
„Das wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht“, erklärt Kira. „Aber es war gut, dass er es versucht hat! – So hatten wir zumindest Zeit geschindet!“
„Es war gut?“ wiederhole ich ungläubig. „Sollte es denn sein, dass er es wieder aus seinem Instinkt heraus getan hat? So wie damals, als du das Amulett zum ersten Mal gefunden hast?“
„Vielleicht“, antwortet Kira und setzt sich auf den Rand des Schreibtisches. „Denn kurz danach kam Ahriman.“
Ich fahre entsetzt zusammen. „Zu euch in eure Zeit???“
Kira steht wieder auf und läuft zum Fenster. „Ja. Aber nicht so persönlich, so, wie wir uns gegenüber stehn.“ Er dreht sich um und schüttelt sich. „Es war gruselig.“
„Das Ganze ist an sich ja schon gruselig. Was kann dann noch gruseliger sein?!“
Kira kommt wieder zu mir und lehnt sich mit den Fäusten auf den Schreibtischrand. „Seine Art, wie er erschien.“ Er wird immer leiser, bis er nur noch verschwörerisch seine Worte mit Gesten unterstreicht. „Zuerst war da ein Leuchten in einer Ecke der Bibliothek. Gleichzeitig verschwand das Buch. Und dann fing das Leuchten an zu flimmern...“
„Das Buch war auch weg?“ unterbreche ich ihn.
„Ja“, bestätigt er leise und schaut sich nach allen Seiten um, als ob er befürchtet, dass das, was er erzählt, gleich hier noch mal passiert. Dann schaut er mich wieder an: „Und in dem flimmernden Licht erschien ein Gesicht. So groß, dass es die halbe Wand einnahm. Und dann hörten wir seine tiefe Stimme, die hallte, als wenn sie von weit her kam: ‚GIB ... MIR ... SOFORT … DAS MEDAILLON WIEDER ZURÜCK!!!’“
Ich hänge mit meinen Augen fasziniert an seinen Lippen und frage mich unbewusst, wie ich diese Spannung, die er mit seinen Worten und Gesten bei mir erzeugt, meinen Lesern nahe bringen kann. Dann fällt mir siedendheiß ein, dass Ahriman ja ein Meister der Zeit ist und jederzeit auch hier auftauchen kann. Außerdem ist ja auch Aysha vor ihm nicht sicher, auch wenn er in den Wolken verschwunden ist.
Als ich ihm meine Gedanken mitteile, nickt Kira bedächtig und richtet sich wieder auf. „Das war auch das, was wir alle nicht bedacht hatten: Ahriman’s schwarze Drachen!!!“
„Und die...“, ich stocke bei diesem entsetzlichen Gedanken. „Und die haben ihn aus der Luft geholt?!“
Kira schüttelt den Kopf: „Er war den schwarzen Biestern einfach zu schnell. Aber wir wussten damit, wie schnell sie einsatzbereit waren!“ - Er macht eine kurze Pause, schaut mich grimmig an und zieht die Mundwinkel schief. „Aber Ahriman’s Triumph war trotzdem perfekt. Denn wir mussten ja zuerst raus aus der Bibliothek. - Und da sahen wir die Allee mit den Steinfiguren.“
„Die Allee, wo du schon mal durchgelaufen bist?“
„Jjjain. - Die Bestien waren zwar dieselben, aber sie waren an diese Stelle versetzt worden. Und das ganze Dorf wimmelte davon.“
Ich schrecke zusammen. „Das ganze Dorf?? - Dann saßt ihr also voll in der Falle. Perfekt von Ahriman geschmiedet, wie immer.“
Kira nickt stumm und ergeben, hebt dann aber schmunzelnd sein Kinn und zieht schelmisch eine Augenbraue hoch. „Nicht ganz. Denn an etwas hatte Ahriman nun absolut nicht gedacht...“
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|  | | Jonal Landbeschützer

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Do 9 Feb 2012 - 16:44 | |
| Jonal grübelte über die Worte nach, die er von Na’i gehört hatte. Die Geschichte mit den schwarzen Kreaturen ging ihm nicht aus dem Kopf. Sie hatte vom Herrn der Finsternis gesprochen und in ihren Visionen wären schwarze Drachen aufgetaucht. Und diese Kreaturen hätten die Heimat eines Jungen aus der Zukunft zerstört. Wie können Wesen gleichzeitig in Gegenwart und Zukunft sein?! Gut, im Buch der Legenden wurde es beschrieben und es ergab auch einen Sinn, wenn man den Zusammenhang erkannte. Aber war der Herr der Zeit dann auch der Herr der Finsternis? - Jonal schüttelte den Kopf, als ihm urplötzlich ein Gedanke kam.
„Naiiro, flieg weiter zum alten Wachturm. Da ist noch was, was wir übersehen haben.“
Ohne etwas zu sagen, änderte Naiiro die Flugrichtung und etwa drei Stunden später landeten sie auf dem Platz vor dem Turm. Vorsichtig und den Blick auf den Turm geheftet stieg Jonal ab und blieb unschlüssig stehen.
„Spürst du das auch?“ empfing er Naiiro’s Gedanken.
„Ja. Ich geh mal rein.“
„Sei vorsichtig.“
„Ja Papa.“
Jonal schnappte sich seinen Stock, mit dem er einst durch Silberglanz das Kämpfen gelernt hatte, und trat langsam auf den Alten Wachturm zu. In der Tür blieb er schlagartig stehen: Der Staub hatte mehr als die letzten von ihm stammenden Spuren bekommen. Spuren von krallenbewehrten Füßen. ‚Was ist hier los?’ dachte er und wollte sich gerade der Treppe zuwenden, als er ein leises kratzendes Geräusch durch die Decke hörte. Das Kratzen wiederholte sich, verbunden mit einem Schlurfen, als wenn man mit einem spitzen Nagel über den Holzboden reißt.
Jonal packte seinen Kampfstab fester und horchte. Aber nichts geschah. Kein Laut. Das Kratzen hatte aufgehört und vielleicht, dachte Jonal, hatte er sich getäuscht. Weil er durch die Visionen von Na’i vielleicht zu sensibel geworden war. Oder seine einsetzende Müdigkeit hatte ihm einen üblen Streich gespielt.
Aber gerade in dem Augenblick, als die Anspannung ein wenig von Jonal abließ, brach um ihn herum die Hölle los. Die Decke des Erdgeschosses zersplitterte über ihm mit einem furchtbaren Krachen, und es begann, scharfe Holzsplitter auf ihn herabzuregnen: wie eine Flut aus winzigen Pfeilen, die Jonal die Haut zerkratzten, als wäre er durch ein Gestrüpp aus nadelspitzen Dornen gekrochen, die ihm ins Fleisch schnitten und ihn vor Schmerz aufschreien ließen.
Jonal reagierte instinktiv. Er warf sich zu Boden und hielt schützend die Arme über den Kopf. Doch die Splitter drangen durch seine Kleidung und schon nach wenigen Atemzügen blutete er aus unzähligen kleinen Wunden.
Irgendwo in diesem Chaos hörte er Naiiro rufen. Er wollte gerade den Kopf heben, da krachte ein langes Brett direkt von der Decke mit voller Wucht auf seine Arme. Ein scharfer Schmerz durchzuckte seinen ganzen Körper und trieb ihm Tränen in die Augen. Aber Jonal biss die Zähne zusammen, denn ihm war klar: Hätte das Brett seinen Kopf getroffen, wäre er nun zweifellos nicht mehr am Leben.
Was in Wirklichkeit nur wenige Sekunden gedauert hatte, kam Jonal wie Stunden vor. Doch als keine Holzstücke mehr zu Boden krachten und sich der Staub endlich wieder etwas gelegt hatte, versuchte er hustend wieder auf die Beine zu gelangen. Stöhnend rieb er sich den lädierten Hintern. Es gab keinen Quadratzentimeter auf seinem Körper, der nicht höllisch weh tat.
Und er erstarrte.
Denn er erkannte, dass der Schrecken, den er soeben erlebt hatte, nichts gegenüber jenem war, der ihm noch bevorstand.
Noch nie dagewesene reine Angst durchflutete seinen Körper - und für einen Moment setzte sein Denkvermögen aus. Es dauerte seine Zeit, bis er das verdaute, was er sah: Er stand einem der grauenerregendsten Wesen gegenüber, dem er je in seinen schlimmsten Albträumen begegnet war.
Das Wesen war ein Dämon, der geradewegs aus der Hölle zu kommen schien. Es kauerte mit seinen muskulösen Beinen neben der Treppe, die der mit Brettern und Schutt verrammelten Tür gegenüber lag, mit den Krallen an seinen Füßen auf dem Boden scharrend und bereit, jeden Moment aus der Hocke heraus auf Jonal loszuspringen.
Der Dämon war völlig nackt, die Haut war dunkelgrau, und wie die Beine, so waren auch die Arme und der Oberkörper des Monsters gänzlich unbehaart. Trotz seines massigen Körperbaus war es nur geringfügig größer als Jonal. Dennoch sah es aus, als müsse es vor Energie beinahe bersten. Das ganze Wesen schien aus nichts als reiner Kraft, jede Faser des abstoßenden Körpers aus stahlharten Muskeln zu bestehen.
Der Dämon wackelte mit seiner verwachsenen Nase und bleckte die kleinen spitzen Zähne in seinem Maul, das gut die Hälfte des Gesichts einnahm und sich seitlich bis zu den Ohren hochzog. Diese waren schätzungsweise dreimal so lang wie große menschliche Ohren und lagen flach am Kopf an, so wie die zwei dünnen und mehrfach um sich selbst gewundene Hörner, die sich gleich über den Ohren aus dem Schädel bohrten und beinahe die seltsamen Höcker berührten, die der Dämon anstatt Schulterblättern auf dem Rücken mit sich trug.
Anders als die Haut des Körpers war das Gesicht des Ungeheuers nicht glatt, sondern von unzähligen Runzeln und dunklen Warzen übersät. Mit seiner dicken, tiefschwarzen Zunge leckte sich das alptraumhafte Wesen die Lippen, wobei es eine Spur einer dunklen Flüssigkeit auf einen Teil seines hässlichen Gesichts hinterließ. Dann fuhr es sich mit seinen Krallenfingern durch die tiefschwarzen Haare, die ihm in borstigen Büscheln zwischen den Augen und an einigen Stellen des Schädels wuchsen, und warf Jonal aus seinen schmalen Augen rotglühende, lauernde Blicke voller Haß und Bosheit zu.
Jonal bückte sich ganz langsam und zog vorsichtig sein Messer aus dem Stiefelschaft. Das Monster folgte jede seiner Bewegungen. Von der Tür kamen wütende Geräusche und ein Teil des Schutts fiel zur Seite. Jonal und das Monster blickten ruckartig zur selben Zeit zur Tür. Doch der Dämon schnellte mit seinem Blick zurück zu Jonal, als dieser das Messer an der vorbereiteten Stelle an seinem Stock festmachte. Das Ungeheuer stieß ein Schnauben aus, ein Schnaufen, das den fauligen, ekelerregenden Gestank, der sich im Zimmer seit seinem Auftauchen ausgebreitet hatte, noch zu verstärkten schien.
Dann - ohne Vorwarnung - sprang das Monster auf Jonal zu. Jonal zischte zur Seite und ließ seinen Stock mit aller Kraft auf den buckligen Rücken des Ungeheuers krachen. Der Dämon riss seinen Kopf zur Seite und starrte Jonal direkt in die Augen. Mit einer einzigen Bewegung seiner kräftigen Arme wischte es Jonal von den Füßen, der fortgerissen wurde und in einer dunklen Ecke gegen die Wand schlug. Das Monster setzte nach und griff mit seinen langen Krallen nach ihm. Jonal rollte sich zur Seite, die Krallen verfehlten ihn um Haaresbreite. Jonal rollte weiter, auf seinen Stock mit dem Messer zu. Doch der Dämon hatte sein Vorhaben erkannt und war über ihn hinweg gesprungen. Erneut wollte es seine scharfen Krallen in Jonals Körper einschlagen.
Doch plötzlich krachte es an der Tür, nur diesmal so stark, dass es alle Bretter und den gesamten Schutt auf einmal wegfegte. Das Monster ließ sich einen Moment ablenken, als der Kopf von Naiiro im Türrahmen erschien. Jonal hatte wieder freie Verbindung zu Naiiro, er fühlte die Drachenmagie in jede Faser seines Körpers strömen und richtete sich auf.
Der Dämon schien zu ahnen, was diese Konstellation bedeutete. Sein Kopf pendelte zwischen Naiiro und Jonal hin und her. Dann stieß sich der Dämon mit seinen kräftigen Läufen vom Boden ab und sprang auf ihn zu. Dabei gab es ein Brüllen von sich, dass den gesamten Turm erschütterte und dazu führte, das erneut spitze Holzstückchen von der Decke regneten. Dieser endlose, dieser schreckliche Schrei kam geradewegs aus dem Innersten des Ungeheuers, und es lag eine solche Wut darin, eine solche Abscheu vor allen Lebewesen dieser Welt, dass Jonal sich wie unter Schmerzen wand, für ein paar Augenblicke zu atmen vergaß und sich sein Herz zusammenschnürrte, als wollte es nie wieder schlagen. Ein solches Wesen, dessen war er sich nun sicher, konnte nur direkt aus dem Schlund der Hölle stammen.
Noch im Sprung streckte der Dämon seine Krallenhände aus, in der sicheren Vermutung, Jonal fassen zu können. Doch Jonal ließ sich zu Boden fallen, stand aber blitzschnell wieder auf, streckte seine Hände aus und zeigte auf den Dämon. Aus den gespreizten zehn Fingern schoß pure blaue Energie, die den Dämon voll traf und ihn in einen Feuerball vernichtete. Dann brach Jonal zusammen.
Er hörte nicht mehr, wie Naiiro zu ihm kroch und ihn mit den Zähnen auf seinen Rücken hievte. „Das war jetzt wirklich etwas zu viel für dich, mein Freund. Du brauchst menschliche Hilfe. Hoffentlich sind Ronel und Minto zu Hause und können dich wieder zusammen flicken!“
Vorsichtig breitete Naiiro seine Flügel aus und flog mit seiner todkranken Last zu den beiden Thora. Im Hinterkopf wirbelte ein Spruch durch sein Unterbewusstsein: „Stirbt der Reiter, stirbt auch sein Drache …“
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Stirbt der Reiter, stirbt auch sein Drache ...
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|  | | Ronel Meister

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 | Thema: Re: 3 - Gefährliche Situationen Sa 3 März 2012 - 13:00 | |
| Mor’anh schmunzelte leicht und schaute Ronel mit hochgezogenen Augenbrauen an: „Du kennst ein Davlani nicht wirklich, oder?“ Er wartete eine Antwort erst gar nicht ab, sondern fuhr gleich weiter fort. „Ein Davlani ist zwar mit den Einhörnern verwandt, unterscheidet sich aber grundlegend von den schwächlichen Hornpferden, die sich nur von holden Feen und reinen Jungfrauen berühren lassen. Ein Davlani ist dagegen ein großer Kämpfer, welcher auch fünf und noch mehr von unserer Sorte zum Kampf tragen könnte und dabei noch jeden Kampf zu seinem Gunsten entscheiden würde.“
Mor’anh machte eine Pause, wobei er mit Genugtuung zusah, wie die beiden Thora, aber auch die Krieger der Elben, staunend und ruckartig ihre Köpfe in Richtung seines Davlani Racho wandten und dabei mit offenem Mund staunten.
„Steigt auf und zeigt mir die Richtung,“ sagte er dann, „alles andere überlasst Racho und mir.“
Zögernd und unter den erstaunten Blicken der Elben, die jedes Wort und jeden Schritt genaustens verfolgten, traten die beiden Thora an das riesige Davlani heran, nachdem sie sich gegenseitig aufmunternde Blicke zugeworfen hatten. Mor’anh rief einen ruhigen Befehl, worauf Racho in den Vorderbeinen einknickte, sodaß Ronel und Minto gemütlich aufsteigen konnten. Dann schwang Mor’anh sich selber in den Sattel.
„Sitzt ihr gut?“ fragte er, und als beide nickten: „Also gut Racho, dann bringe uns zum Heim der Thora. Sie werden dir den Weg zeigen.“
Gemächlich setzte sich das riesige gehörnte Kampfpferd in Bewegung, um schneller, als erwartet, am Ziel anzukommen …
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|  | | | | 3 - Gefährliche Situationen | |
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